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Das Lebensdispositiv

Armando Verdiglione
(1.04.2013)

Es gibt keine Empathie. Keine Identifikation in etwas. Nichts, was zur Identität
führen würde. Keine Identifikation im Symptom, in der Person oder
im Zug. Keine Vorstellung von sich selbst oder vom Anderen.
Hier das berühmte Stück von Sören Kierkegaard, Der Vater und der Sohn.
„Ein Sohn …“, also nicht Der Vater und der Sohn, sondern ein Vater und
ein Sohn. Einer und einer. „Einmal“ war es: Das Märchenhafte kann nicht
das Märchen ersetzen. Das Märchenhafte zieht die Dinge nach dem Gesagten,
das Märchen lässt sie sagen.

Es war einmal ein Vater und ein Sohn. Ein Sohn ist wie ein Spiegel, worin der Vater sich
betrachtet …

Im Märchenhaften, ein Sohn, was kann er mit einem Vater tun? „Ein
Sohn,“ schreibt Kierkegaard, „ist wie ein Spiegel.“ Er ist nicht ein Spiegel,
sondern er ist wie ein Spiegel. Auch nicht als Spiegel, sondern er ist wie ein
Spiegel. Ein Vater, ein Sohn, ein Spiegel: ein Sohn ist wie ein Spiegel. Und
was kann er tun, ein Vater, wenn ein Sohn wie ein Spiegel ist? Nur eins:

„Ein Sohn ist wie ein Spiegel, worin der Vater [nicht mehr „ein Vater]“ sich
betrachtet.“ Der Vater „betrachtet sich im Sohn,“ oder „betrachtet sich im
Sohn wie in einem Spiegel.“ Der Vater betrachtet sich wie in einem Spiegel.
Wenn die Dinge so stehen, für den Sohn, wer ist der Vater? Der Sohn hat
keine Wahl. Oder er hat die erzwungene Wahl. Keine Wahl zu haben ist eine
Sache, die erzwungene Wahl zu haben ist eine andere Sache. Keine Wahl zu
haben, weil der Weg ein einziger ist, und keine Wahl zu haben, weil es keinen
Weg gibt, so dass die Wahl erzwungen ist, ist eine andere Sache.

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Das Lebendispositiv
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Opera di Hiko Yoshitaka

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26.04.2017