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Der Narzissmus

Armando Verdiglione
(9.07.2012)

Seitdem Freud Zur Einführung des Narzissmus (1914) schrieb, haben Armeen
und Kirchen geglaubt, klar zu verstehen und deutlich zu wissen, was
Narzissmus ist. Sie haben geglaubt, ihn zu leiten, ihn zu verwalten, ihn zu
steuern, ihn wie ein Instrument zu brauchen. Ein so genanntes diagnostisches
und in der Tat gnostisches Instrument. Nichts ist dieser Auffassung,
eher als diesem Begriff des Narzissmus entgangen, weder Männer
noch Frauen, noch Kinder, noch Alte, niemand, der sozusagen in der Lage
ist, das Unbehagen zu empfinden oder die Schwierigkeit zu fühlen, die genau
die des Wortes ist. Insbesondere ist der Narzissmus ein Zeichen der
Pathologie, der Psychopathologie und vor allem ein Zeichen des Subjekts
geworden. Zu sagen, dass es ein Problem des Narzissmus gibt, ist so wie zu
sagen, dass ein Verhältnis zwischen Psychologe und Patient oder zwischen
Psychiater und Patient oder zwischen Psychoanalytiker und Patient nötig
ist. Es gibt um diese Auffassung des Narzissmus herum eine Schwingung
zwischen vielen Dingen, auch von der Vergangenheit, vom Traditionalismus:
der Puritanismus, der Moralismus, die Gesellschaftsmoral, das Gewissen
sind wieder aufgegriffen und dem Narzissmus angepasst worden,
mit verschiedenen Nuancen, zwischen der amerikanischen Psychologie und
Psychoanalyse in den dreißiger, vierziger und fünfziger Jahren und darüber
hinaus, oder auch der französischen oder deutschen oder englischen
oder japanischen Psychoanalyse.


Freuds Einführung hatte einen gewissen Widerspruch, ein gewisses
Missverständnis und eine gewisse Zweideutigkeit. Aber den Widerspruch,
das Missverständnis und die Zweideutigkeit sind zerstreut worden, in dem
Sinne, dass alles abgeflacht, geplant und linearisiert worden ist. Deswegen
ist der Narzissmus dem System der Konformität unterzogen worden. In
den dreißiger und vierziger Jahren bestanden Heinz Hartmann, Rudolph
M. Löwenstein und Ernst Kris auf der Autonomie des Ichs, indem sie im
Bereich des amerikanischen Behaviorismus, oder auch der Abwesenheit
von Wort geblieben sind. Seitdem haben andere von starkem Ich und
schwachem Ich gesprochen, bis zu den Karikaturen, zu den Plumpheiten
mancher Psychotherapeuten, die diese Sprechblasen und Gemeinplätze
ausgenützt haben. Nach und nach hat der Terminus „Narzissmus“ sowohl
der nationalen Ideologien, deren die freie Berufe und die Beamte benutzt
haben, ebenso wie der gemeinsamen, heimischen Moral gedient.

Heute ist der Narzissmus eine Apanage des Androgyns, als Tugend oder
als Last oder als beides. Dies hinsichtlich des weißen Todes. Ein guter
Narzissmus ist ein regulierter Narzissmus, der konform gemacht ist, also
ein solcher, der nicht stört, kurz Vorrecht, Stütze und Zeichen des Subjekts.
Aber die Frage ist genau diese: In Freuds Text kommt der Terminus
„Subjekt“ nur einmal vor. Jenes einzige Mal ist die 31. Vorlesung, von
1932, die wir lesen können, um uns klar zu machen, dass es sich nicht um
das Subjekt handelt. Er schreibt: „Die Situation, in der wir uns zu Beginn
unserer Untersuchung befinden“ (es ist zu bemerken, dass Freud der Ansicht
ist, zu Beginn der Untersuchung zu sein, auch wenn er nach London
kommt und nicht mehr Bücher, sondern Aphorismen, die berühmten Londoner
Aphorismen schreibt) „soll uns selbst den Weg weisen. Wir wollen
das Ich zum Gegenstand dieser Untersuchung machen, unser eigenstes
Ich. Aber kann man das? Das Ich ist ja doch das eigentlichste Subjekt, wie
soll es zum Objekt werden?“ Also das einzige Mal, in dem Freud das Subjekt
nennt, ist es um zu sagen, dass das Ich nicht das Subjekt, sondern das
Objekt ist. Das Objekt der Forschung, des Tun, der Route. Das Objekt des
Wortes, in dem die Forschung, die Route wohnt.



Das Ich ist Objekt, aber nicht nur das Ich. Das Ich, das Du und das Er.
Die drei Aspekte von dem, was wir, längs der Route dieser fünfundzwanzig
Jahre, den Schein genannt haben. Drei Aspekte des Scheins.
Aber wer ist dann Narzissus? Wir akzeptieren absolut nicht, dass der
Narzissmus ein Zeichen der Pathologie, der Psychopathologie ist. Wir
stimmen keiner Form, keiner Art der Psychopathologie, der Anthropopa3
thologie oder der Soziopathologie zu. Auf keine Weise können wir das
Subjekt akzeptieren. Das intellektuelle Nicht-Akzeptieren des weißen Todes
ist das intellektuelle Nicht-Akzeptieren des Subjekts, das dem Tode unterworfen
ist. Wir akzeptieren nicht, dass es jemand gibt, der dem Tode
unterworfen ist, auch nicht, dass es ein Subjekt, das eigentliche Subjekt der
Gnosis gibt. Letzten Endes akzeptieren wir nicht den Baum des Erkenntnisses
Gutes und Böses. Wir haben L’albero di San Vittore geschrieben, aber
dann verstehen wir es als den Baum des Lebens, Baum des Wortes. Die
Frage ist: Wenn wir der intellektuellen Anorexie, und somit, dass es kein
Subjekt mehr gibt, Rechnung tragen, wie ist denn mit dem Narzissmus?
Wer ist Narzissus? Gewiss können wir einzelne Passagen entweder aus
Ovid oder aus dem Novellino oder aus anderen Autoren über Narzissus aufgreifen.
Wir können den Mythos, das Märchen, die Fabel, die Erzählung,
die Dichtung in den Passagen zum Narzissus aufgreifen. Und wir können
uns fragen: Wenn er nicht ein phantastisches Tier ist, wenn er nicht Subjekt
ist, wer ist Narzissus? Aber wenn wir uns fragen: „Was ist Narzissmus?“,
formulieren wir die Frage, die genau die der abendländischen Rede
ist: Das τί ἐστίν, tí estín, das „Was ist das?“ Welche Antwort wir auch auf
dem tí estín geben, bleibt es der Hintergrund, wenn nicht die Grundlage
oder der Grund, der Ontologie. Und darin formuliert sich die Frage tí estín:
Was ist das?

Wir fragen uns: „Wer ist Narzissus?“ Um den Narzissmus zu verstehen,
zu erfassen und zu qualifizieren, eher als ihn zu definieren. Wir haben in
den Büchern geschrieben oder in den Vorlesungen, in den Kursen, in den
Teams hunderten Seiten ausgesprochen. Wir haben die hunderte Bücher
über den Narzissmus, blühend vor allem in den siebziger und achtziger
Jahre, durchgemacht, überflogen, gelesen, je nach Bedarf. Jetzt kommen
weniger davon heraus. Der Narzissmus scheint ein abgelaufenes Datum zu
sein. Außerdem scheint heute ein Mangel an Narzissmus etwas ein wenig
leichtes zu sein. Es sind wuchtigere Schläge, die der neunziger Jahre. Gewiss
werden sie dem Narzissmus, also diesem Zeichen des Subjekts, zugeschrieben
werden können, aber sie bedürfen anderer Begriffen, die natürlich
schon vorher gegeben sind, aber sie sind Begriffe mit der Bedeutung,
die sie jetzt in den neunziger Jahre haben, geworden: Depression, Anorexia
nervosa, Drogenabhängigkeit, Aids, Tumor, Krebs, Infarkt.
Wir akzeptieren den Androgyn nicht, auch nicht Narzissus als Androgyn,
Narzissus als Vogel Phönix, also als phantastisches Tier. Auch nicht
Narzissus als Doppelgänger in der Art von Otto Rank und auch nicht Narzissus
als Kompetenz in der Art von Noam Chomsky oder Narzissus als
das Ich von Émile Benveniste, das Ich, das im Stande ist, unendliche Sätze
zu bilden. Wir akzeptieren nicht Narzissus in der Logik des Herren und
des Knechtes gelegen, der Zoologie der symbolischen, institutionellen und
sozialen Verwandtschaften ist. Narzissus ist das Wort. Narzissus ist die
Sache. Er ist nicht eine Person. Person ist Maske, Anzeige der unreduzierbarsten
Andernheit des Bildes. Narzissus ist die Sache. Welche Sache? Dieselbe
Sache, die Sache selbst, die unterschiedliche und vielfältige Sache, die
intellektuelle Sache. Narzissus ist die Sache. Und die Sache ist die andere
Sache. Welche Sache? Dieselbe Sache, oder der Autismus, die Sache selbst,
oder der Automatismus, die unterschiedliche und vielfältige Sache, oder der
Unterschied und die Vielfalt, die vom Anderen und von der Zeit, von der
anderen Zeit stammen und die unüberwindlich, ohne Vermittlung, ohne
Übergang sind, und dann die intellektuelle Sache oder, so wie wir in der
ersten Hälfte der achtzigen Jahren sagten, die sexuelle Sache. Die intellektuelle
Sache, das heißt die Chiffre des Wortes.

Der Narzissmus ist die Eigenschaft des Wortes. Die Eigenschaft, die das
Wort hat, Chiffre zu werden. Der Narzissmus ist das Chiffrale des Wortes,
gewiss durch den Autismus und durch den Automatismus, also durch zwei
andere Eigenschaften hergestellt, aber er ist das Chiffrale, das Qualitätwerden
des Wortes. Dass jedes einzelne Element Qualität wird. Dass jede
einzelne Sache, indem sie ins Wort eintritt, und sie kann nur ins Wort eintreten,
Qualität wird. Sie wendet sich an die Qualität und wird Qualität.
Die Ausarbeitung bezüglich Narzissus und des Narzissmus hat uns zu
einer Ausarbeitung bezüglich der Übertragung gebracht. Dieser bezeichnende
Ausdruck schien bei Freud, bei Lacan definiert zu sein, und auf unterschiedliche
Weise bei Psychoanalytikern in Amerika, in England, in
Deutschland, in Wien, in Berlin. Doch es war nicht klar, denn sehr oft
schien er als ein Instrument verstanden zu werden, in dem, was man sich
als ein Verhältnis zwischen Psychoanalytiker und Patient vorgestellte – für
diejenigen, die den Terminus Patient, Analysant im Lacans Fall, verwendeten,
– das der Erbe des Verhältnisses zwischen Arzt und Patient, zwischen
Lehrer und Schüler war.

Zwischen Lehrer und Schüler kann sich ein Dispositiv einrichten, nicht
etwa ein Verhältnis, nicht etwa eine soziale Beziehung. Aus Lehrer und
Schüler wird nicht zwei. Sie sind nicht zwei. Das soziale Verhältnis zwischen
Lehrer und Schüler stellt ein amphibologisches Tier dar. Wenn die
Übertragung als Instrument innerhalb des Verhältnisses Arzt-Patient,
Lehrer-Schüler (um zwei Beispiele zu nehmen) verstanden wird, dann gibt
es nichts Neues. Es ist einfach ein Aufschub, eine variatio in Bezug auf die
maieutische Logik, auf die Prädikatenlogik, auf die Logik des Ja und des
Nein, kurz, in Bezug auf das morphologische System, das auf die Dichotomie
positiv-negativ oder, anders ausgedrückt, auf das amphibologische
Tier basiert ist. Die Route und die Zeit werden von der Zwei abhängen
und in ihr liegen, aus der Zwei gebildet sein. Aus der Zwei, die nicht mehr
zwei ist, weil sie durch das System, durch die Genealogie gestrichen und
ersetzt wird.

Wir haben begonnen, die Bedingung der Übertragung anzugeben.
Während in den verschiedenen Büchern, die Kongressakten zum Thema
der Psychoanalyse sammelten, insbesondere von der „Situation“ der Übertragung
die Rede war. Die Situation setzt voraus, dass es ein situierbares
Objekt gibt. Hier ist aber das Objekt, das Objekt, das auch Freud nannte,
unsituierbar. Es ist das Objekt als Bedingung der Übertragung. Der
Schein: Simulant, Simultanität, Simulacrum, ἃγαλμαagalma – wir können
Platons Termini aufgreifen und sie auf eine andere Art und Weise lesen.
Der Schein: Punkt und Kontrapunkt.

Wenn wir dies verstehen, verstehen wir auch, was die Bedingung der
beiden Aspekte, die wesentlich für die Übertragung sind: Die Erfindung
und das Spiel, die Kultur und die Kunst, der Verlauf und der Weg. Oder,
um es mit griechischen Worten zu sagen, die Maschine und die Technik.
Mit anderen Worten, wir verstehen nicht nur was die Bedingung der Ü6
bertragung ist, sondern auch was die Bedingung der Route ist. Aber was
sind die wichtigsten Aspekte der Ausarbeitung, der Route und der Logik
des Wortes und daher wie hat der Narzissmus nach und nach den Autismus
ebenso wie den Automatismus umfassen und eine Eigenschaft des
Wortes, statt eines Zeichens des Subjekts werden können?

Die Bedingung der Übertragung ist im Schein, also im Spiegel, im Blick,
in der Stimme, im Punkt und im Kontrapunkt. Im Spiegel als Punkt und
als Kontrapunkt, im Blick als Punkt und als Kontrapunkt, und in der
Stimme als Punkt und als Kontrapunkt. Was sind die Eigenschaften des
Scheins? Wir haben vor allem die Identifizierung untersucht. Die Art und
Weise, auf welche sie von der Psycholiteratur abgehandelt worden ist, hatte
uns nicht überzeugt. Es schien eine psychologische Sache zu sein. Noch
einmal war die Identifizierung selbst unter dem Begriff der sozialen oder
symbolischen Beziehung eingeordnet worden. Oder noch einmal unter der
Logik des Ja und Nein, also unter dem Prinzip des ausgeschlossenen Dritten,
unter dem Identitätsprinzip und unter dem Nichtwiderspruchsprinzip.
Und vor allem wurde es an einigen Stellen deutlich, dass die Ziellinie, sozusagen,
der Identifizierung der Erwerb von Identität sein sollte. Oder sogar
der Erwerb der Persönlichkeit. Deshalb hatten wir an einem Kongress
der École freudienne irgendetwas über das Scheinen ausgesprochen. Da es
keine Identität gibt, wird sie immer als ein Ideal gesetzt. Die Identifizierung,
statt eines Zeichens des Subjekts in der Beziehung zwischen Arzt
und Patient zu sein, ist eine Eigenschaft des Scheins. Dieselbe Sache – diese
Selbstheit, dieses Aspekt der Selbstheit – erfordert die Identifizierung
als Eigenschaft des Objekts, als Eigenschaft des Scheins, Eigenschaft des
Spiegels, Eigenschaft des Blickes, Eigenschaft der Stimme. Die Identifizierung
wird weder in der moralischen, sozialen, gesetzlichen, kollektiven oder
persönlichen Identität abgeschlossen. Und deswegen andere Aspekte
des Scheins: Die Einsamkeit, der Abstand, die Abgeschiedenheit.
Anschließend hat dieser sprachliche Prozess in Worten dazu geführt,
andere Begriffe zu entlarven, aus dem Wege zu räumen, Begriffe, die auf
dem Wort, auf der Erfahrung, auf dem Ursprünglichen, auf der Route eines
Jeden, auf einem Jeden zu lasten schienen.


Die Furcht am Schwanz gepackt – die Furcht als Kundgebung, Signal
des Tieres oder des Subjekts – ist ein Kreis. Der Furcht folgend, animalisiert
sich jeder, geht im Kreis, frisst seinen eigenen Schwanz. Er ist der
Schwanz der Furcht. Den Weg zur Stille zu versperren ist die Furcht am
Schwanz gepackt. Die Furcht am Schwanz gepackt handelt auf Rechnung
des morphologischen oder genealogischen oder zoologischen Systems. Sie
handelt auf Rechnung der sozialen oder symbolischen Beziehung. Deshalb
sagten wir, zu Beginn der Ausarbeitung, vor fünfundzwanzig Jahren, dass
diese Furcht sehr heimisch ist, und dass es eine andere Furcht, eine überwältigende
Furcht gibt.

Die Stille ist durch die Kühnheit und die ὔβρις, hybris, einerseits, auf der
Seite des Autismus, und sie ist durch die Bescheidenheit und den Risiko,
auf der Seite des Automatismus hergestellt. Psychologen, Psychiater und
Psychotherapeuten sprechen von substantiellem oder mentalem Autismus,
von mentalem Automatismus. Gaëtan Gatian Clérambault (1872-1934),
der auch der Meister Lacans war, schrieb und sprach von mentalem Automatismus.
Auch andere, wie Pierre Janet (1859-1947), sprachen, jeder auf
seine Weise, von mentalem Autismus. Sie hatten es nötig, ihn dem Subjekt
zuzuschreiben. Auch wenn der Terminus Narzissmus, in Janets Fall, noch
nicht aufgetaucht war, war die Zuschreibung des Autismus an das Subjekt
doch bereits geschehen. Andere schreiben dem Subjekt den Automatismus
zu.

Einige literarische und künstlerische Avantgardebewegungen in dem
zwanzigsten Jahrhundert schreiben dem Subjekt den Automatismus zu und
glauben also an den mentalen Automatismus. Selbst der Surrealismus, in
gewissen Maße, und einige Formulierungen des italienischen Futurismus.
Der substantielle und mentale Automatismus wird Automatizismus, das
heißt, die Negation des Automatismus.

Der Begriff substantieller oder seelischer Autismus bedeutet die Negation
des Objekts des Wortes, daher die Negation des Spiegels, weil das Bild
spiegelnd ist, die Negation des Blickes, weil das Bild sichtbar (aber auch
das Ding) ist und die Negation der Stimme, weil sie sich popularisiert, sich
pluralisiert, durch die Stimmen repräsentiert wird.

Es gibt keine amor sui mehr, es gibt nicht mehr das, was die Griechen
φιλαυτία, filautía nannten – immer in Termini des αυτός, autós, des Autismus.
Es gibt keine filautía mehr. Keine Liebe des Selbst noch des Anderen.
Es gibt keinen Erotismus mehr.

Der Erotismus und der Dämonismus repräsentieren den Narzissmus.
Und sie bringen mit sich die Negation des Objekts, mit seiner Immobilisierung
oder seiner Objektivierung, und die Negation der Zeit und des Anderen.
Das Prinzip des ausgeschlossenen Dritten verträgt die Zeit nicht.
Nach dem Prinzip des ausgeschlossenen Dritten endet die Zeit, die Zeit
wird von ihrem Ende her gedacht. Der Schnitt des Schnitts wird gedacht.
Um den Begriff des Narzissmus herum werden wir dort fortfahren können,
wo die abendländische Rede und auch die, die der abendländischen
Rede vorhergeht, auch der Eleatismus scheitert. Auch jener Eleatismus,
der irgendwie bei Meister Eckhart zum Vorschein kommt: „In ewigem
Fluss verliert sich Gott in Gott.“ Freud erforscht Begriffe, die wir wieder
aufgegriffen, analysiert und definiert haben: Über-Ich und Ich-ideal. Wir
haben auch etwas gesagt über das Mutterphantasma, über einen Aspekt
des Mutterphantasmas, der das Ideal-Ich ist.

Die Idee des Scheins ist die Idee des Objekts, die Idee des Spiegels, die
Idee des Blickes, die Idee der Stimme. Dies ist der Operator. Diese Idee ist
mütterlich, wenn sie eine Idee der Herrschaft über das Wort ist. Wie kann
sich die Herrschaft über das Objekt ergeben, wenn das Objekt das absolute
Hindernis für irgendwelchen Griff ist? Von der Herrschaft gibt es also nur
die Idee. Aber keine Idee kann sich als mütterlich herausstellen, auch wenn
sie sich als solche, als Idee der Herrschaft, als Negation der Idee, zu setzen
scheint. Die Idee ist immer Idee des Spiegels, Idee des Blickes, Idee der
Stimme. Sie ist die Idee, die operiert. In diesem Sinne ist Narzissus nicht
Gott.

In der Psycholiteratur treten die Termini weiblicher Narzissmus, politischer
Narzissmus auf. Michael Balint schreibt: „Aller Narzissmus ist sekundär.“
Otto Rank spricht von narzisstischem Subjekt. Freud, wieder: Der
Narzissmus der kleinen Differenzen. Wir sind an dieser Stelle: Der Narzissmus
ist entweder Anpassung an die abendländische Rede oder er ist ei9
ne Eigenschaft des Wortes. So zum Beispiel, über sich selbst zu sprechen
oder über den Anderen zu sprechen ist absolut unmöglich. Es ist nicht
Narzissmus. Man sagt: „Derjenige spricht immer von sich selbst, also ist er
Narzisst.“ Von sich selbst zu sprechen ist unmöglich. Es ist eine Maskerade.
Das Selbst ist Du, Ich, Er, Spiegel, Blick, Stimme. Unmöglich vom
Schein zu sprechen. Unmöglich vom Wort zu sprechen. Das Wort ist nicht
beherrschbar. Es gibt kein Metawort mehr. Es gibt kein Metascheinen
mehr: Keine Beherrschung, keine Kontrolle, keine Steuerung des Scheins.
Und auch nicht der Sprache. Andere sprechen von moralischem Narzissmus.
Aber alles das ist Unterstellung des Narzissmus und des Wortes.
In der gewöhnlichen Rede ist das Gegenmittel zum Narzissmus der Organismus.
Organismus und Organizismus. Der Begriff des Organismus ist
politisch. Jeder Tyrann bedient sich dieses Begriffes.

Paul Federn braucht die Formel „objektloser Narzissmus,“ ebenso wie
andere sagen, dass die Halluzination eine objektlose Wahrnehmung ist.
Überhaupt nicht. Wahrnehmung ist Halluzination gerade deshalb, weil das
Objekt Bedingung auch des Scheinens, auch der Route im Scheinen ist und
daher Bedingung derselben Halluzination, die nichts Negatives hat.
Wir hatten es erreicht zu sagen, dass die japanische Frage die Frage des
Narzissmus ist. Wir haben zwischen der jüdischen Frage, der katholischen
Frage und der japanischen Frage unterschieden.

Die japanische Frage als Frage der Route der Renaissance und der Industrie,
Frage der Renaissance des Wortes und seiner Automation ist die
Frage des Narzissmus.

Wenn wir dem Narzissmus Rechnung tragen, gibt es kein Selbstporträt
mehr. Das Selbstporträt ist in keiner Weise zu suchen. Und Sie wissen, wie
viel Zeit man verbraucht oder verliert, um sein eigenes Selbstporträt zu
verfolgen, herzustellen, jeden Tag, in der Praxis, in den Aktionen, in den
Gesten, in den Handlungen, in dem, was man tut, in dem, was man sagt
und vor allem in dem, was man sich vorstellt und glaubt.

Und es gibt auch keine Selbstkritik mehr, weil es noch einmal bedeuten
würde, dass die Zeit dem Objekt zugeschrieben wird. Das Objekt ist Individuum,
unteilbar, Atom. Die Sage von Narzissus hebt die Synkope hervor,
abgeleitet von der Zuschreibung der Zeit oder der Teilung an das Individuum.
Das Individuum teilt sich nicht. Zu sagen, dass das Individuum sich
teilt, bringt eine Synkope hervor.

Kein klinischer Fall ohne Narzissmus. Dann aber ist der klinische Fall
Lebensfall, Chiffrefall, intellektueller Fall, und nicht psychopathologischer
Fall. Nehmen Sie den Autismus weg, und Sie haben die Magie. Nehmen Sie
den Automatismus weg, und Sie haben die Hypnose in allen ihren Zuständen,
auch im Zustand der Seelenwanderung. Ein Kapitel der Congiura degli
idioti
trägt den Titel Narciso, il look, Mishima und es beginnt: „Michelangelo
sagt eines Tages zu Papst Julius II: Selbstverachtung ist edel, Selbstverehrung
wohltätig.“ Er ist diesmal sehr ironisch, Michelangelo. „Selbstbesitz
ist männlich.“ Keine Selbstverachtung. Das Selbst (Du, Ich, Er), der
Schein ist nicht sichtbar. Es gibt keine Verleumdung mehr. Keine Verachtung
des Anderen, weil der Andere nicht personifizierbar ist: Es gibt keine
Erniedrigung mehr. „Aber für die wahrhaft große und inspirierte Seele ist
all dies elend und billig im Vergleich zu dem Selbstmissbrauch.“ Ironie,
unbestimmbar das Selbst. Hier wird die Abwesenheit des amor sui, des
Selbstbewusstseins bis ins Detail erforscht.

Auch das Selbstbewusstsein ist auf die Negation des Narzissmus hergestellt.
In diesem Kapitel schreiben wir nämlich, dass es „die Höhe des gnostischen
Kreises“ ist. Abwesenheit von abiectio sui, Abwesenheit von contemptus
Mundi
, Abwesenheit von Autopsie im sensuum evidentia, wie Vico sagt.
Abwesenheit von Selbstgenügsamkeit oder Egoismus. „Egoismus, Altruismus:
Der Androgyn gründet sich auf das Postulat des Todes des Selbst
oder des Anderen.“

Sie können Christopher Lasch, Otto Kernberg, Heinz Kohut über den
Narzissmus folgen. Als Christopher Lasch das Buch Das Zeitalter des Narzissmus
schrieb, war er der Meinung, es sei ein amerikanischer Komplex. Es
war schon als es erschien ein postmodernes Buch. Kohut spricht von der
„narzisstischen Persönlichkeitsstörung.“ Und Jung, der den Identitätsbegriff
befürwortet, sagt, dass der ärztliche Psychologe der Anwalt für die
Verteidigung der Persönlichkeit sein muss. Die Persönlichkeit ist das
Wort ohne den Narzissmus, sie ist die Höhe der gemeinsamen und geteilten
Dummheit.

Dass jeder Einzelne Qualität wird, ist eine Frage der Narzissmus. Es ist
nicht eine subjektive Angelegenheit.

CARLO TEOLDI Sie haben gesagt, dass Gott nicht narzisstisch ist, weil er keine
Persönlichkeit hat. Aber er hat ein Bewusstsein, das, was wir als Bewusstsein und
nicht als Persönlichkeit identifizieren können. Es gibt sieben Milliarden Personen
in der Welt und es gibt sieben Milliarden Persönlichkeiten, aber es gibt nicht sieben
Milliarden Bewusstheiten. In Termini des Bewusstseins zu überlegen ist leichter.

Um genauer zu sein ist die Persönlichkeit die Psychotisierung der Menschen.
Wir haben die Texte der Theologie gelesen, die der Kirchenväter ebenso
wie die der „Zeitgenossen,“ die mehr enttäuschend sind als einige der
Texte der Kirchenväter, gewiss als diejenigen des heiligen Augustinus.
Aber wir sagen: „Gott“ im Wort, Gott in Bezug auf die Erfahrung, in Bezug
auf die Route, auch in Bezug auf die klinische Erfahrung. Wie er eingreift.
Wie Gott wirkt. Wir haben gefunden, dass Gott gerade der Bewirker
ist. Gott wirkt. Er diktiert. Er wirkt beim Schreiben der Erfahrung,
und das ist sein Beruf, sozusagen. Er wirkt beim Schreiben der Geschichte,
beim Schreiben der Syntax und beim Schreiben der Phrase – und damit es
das Schreiben der Geschichte gibt, greift die andere Sprache ein – und
dann wirkt er beim Schreiben der Politik – und hier greift die fremde Sprache,
das heißt, die diplomatische Sprache, ein.

Dann sagen Sie: Bewusstsein. Es ist ein merkwürdiger Terminus, denn
er würde cum scientia1 angeben. Scientia, scio, sak auf Sanskrit. Es ist dasselbe
Wort, um das Sagen, den Schnitt, die Sektion, die Spaltung, und auch
das Geschlecht anzugeben. Dann auch scientia als Wissen.
Die klassische Wissenschaft, diejenige griechische von Platon an, wird
Episteme genannt, die Wissenschaft der Rede, die Wissenschaft des Logos.
Aber cum scientia, Bewusstsein zu sagen, wäre wie Wissenschaft in ihrer
Gesamtheit oder allgemeine Wissenschaft oder allgemeines Wissen zu sagen.
Die klassische Wissenschaft ist nicht die Wissenschaft in ihrer Ge-
samtheit, weil sie der Gesamtheit nicht unterworfen ist, sie ist nicht in der
Gesamtheit. Sie kann nicht in die Gesamtheit einbezogen werden. Sie ist
auch nicht gemeinsame Wissenschaft oder allgemeines Wissen. Die Wissenschaft
ist nicht allgemein, sie ist unallgemein. Sie ist die Wissenschaft
des Wortes.

Robert Musil schrieb Der Mann ohne Eigenschaften. Die Frage ist diese:
Wie man Eigenschaft, Qualität wird. Qualität des Lebens, Qualität des
Wortes. Das ist der Narzissmus: Wie man Qualität, Chiffre wird. Das Intellektuelle
ist das Kapital, die Chiffre des Wortes.

ELISABETTA COSTA Was ist der Aspekt des Narzissmus, den die paranoische
Rede unterstreicht?


Das Mutterphantasma wird in der paranoischen Rede, in der schizophrenen
Rede, in der hysterischen Rede und in der zwangsneurotischen
Rede spezifiziert. Wir können nicht den Narzissmus in Bezug auf diese Reden
finden, da keine Rede als Ursache stehen kann, Ursache bleiben, gerade
aufgrund des Narzissmus als Eigenschaft des Wortes. Sie fragen, was der
Beitrag des Narzissmus sein soll, damit es die paranoische Rede nicht mehr
gibt. Wir werden dies im Auge behalten, wir haben gerade eine der paranoischen
Rede gewidmete Lektion.

ENZO CELANT Die sechs-sieben Milliarden Menschen, die die Erde bevölkern…

Wir sagen, dass sie die Erde bewohnen, denn wenn sie sie bevölkern,
bewohnen sie sie nicht.

E. C. Bestenfalls benehmen sie sich nach den Diktaten der Wissenschaft. Wie
kann man es vermeiden, dass die Wissenschaft psychotisiert wird?


Das ist gerade was wir seit einigen Jahren tun. Die Wissenschaft ist
psychotisiert worden. Sie ist paranoisiert, sobald sie geboren worden ist.
Sobald die Wissenschaft des Wortes entstanden worden ist, hat die Negation
des Wortes und seiner Wissenschaft zu einer Wissenschaft genannten
Psychotisierung, die Wissenschaft der Rede, geführt. Die Fachleute und
Beamte des Todes, die Psychotherapeuten, die Psychiater und die Psychoanalytiker
führen die Paranoia, die Schizophrenie, die Depression, die
Furcht und die Panik zur abendländischen Rede als Gemeinplatz zurück,
indem sie einen für sie akzeptablen Kompromiss herstellen. In der Praxis
beweisen sie gar nicht, dass sie die Quadratur des Kreises ausführen können
– sie ist unmöglich, – um es mit den von Leonardo angewandten Termini
auszudrücken. Leonardo versucht, die Quadratur des Kreises mehrmals
auszuführen. An einem gewissen Punkt glaubt er sie gefunden zu haben.
Aber er fand die Quadratur des Kreises nicht, er fand die Unendlichkeit
des Wortes. Newton würde sie später das Infinitesimalkalkül genannt
haben.

Das Mutterphantasma wird von diesen Zeremoniellen, die gegen den
Narzissmus sind, übernommen. Die gnostischen Praktiken sind Zeremoniell
gegen den Narzissmus des Wortes, sie übernehmen die Mütterlichkeit
des Phantasmas, indem sie das Phantasma verlassen, indem sie die Idee des
Scheins, das heißt, die Idee der Bedingung der Route, verloren gehen lassen.

DANIELA GASTALDELLO Früher haben Sie gesagt, es sei unmöglich, vom
Wort zu sprechen. Ich möchte Sie fragen, ob das Wort die Sache ist und ob es folglich
unmöglich ist, von der Sache zu sprechen. Wenn wir glauben, dass wir von
der Sache sprechen, kreisen wir um die Sache herum. Also, was funktioniert in der
Idee, von der Sache zu sprechen, wenn die Sache das Wort ist?


Unmöglich von der Sache zu sprechen. Unmöglich vom Wort zu sprechen.
Es gibt keine Objektivität mehr. Unverneinbar das Objekt. Das Objekt
wird verneint, um die Objektivität zu beanspruchen. Es wird objektiviert,
immobilisiert. Es wird geglaubt, unbeweglich zu sein. Wann und wie
wird es geglaubt, unbeweglich zu sein? Bei der Magie. Eine Dämonologie
sieht das Objekt als unbeweglich an. Der Erotismus sieht das Objekt als
sichtbar an. Unsere Epoche ist die Epoche des Sichtbaren, des Synchronen.
Eine andere Dämonologie immobilisiert die Zeit und den Anderen. Es
ist die Hypnose. Wie wird die Zeit verneint? Bei der Algebra und bei der
Geometrie.


AUS DEM PUBLIKUM Das Wort „Welt” interessiert mich …
„Ich glaube,“ „Ich glaube mich,“ „Ich denke mich,“ das ist schon die
Welt. Wenn wir dann sagen: „Die Welt (mondo), in der ich mich befinde,“
dann ist dies schon eine von irgendetwas gereinigte (mondato), von irgend14
etwas purifizierte Welt. Aber „das Ich“ ist das Unreine (immondo), es ist
nicht die Welt. Unrein, das heißt, ohne Welt mehr, das Ich ohne Glauben
an das Ich. Es gibt keine Weltanschauung, weil es keine Anschauung des
Ichs gibt, weil der Blick nicht das Auge ist. Der Blick ist nicht sichtbar und
es gibt kein Bild des Blickes, ebenso wie es kein Bild des Ichs gibt. Das
Bild, das Aristoteles als identisch, gleich, entgegengesetzt oder ähnlich annimmt,
ist was zum guten Tod, zur Euthanasie führt. Aber es gibt keine
Euthanasie mehr. Und was wir heute Abend gesagt haben, ist, dass es keinen
Selbstmord mehr gibt, auch wenn es scheint, dass er gelingt. Es gibt
keine Funktion des Selbst: Darum gibt es keine Tötung des Selbst. Die Tötung
ist eine Funktion, in der Dreiteilung des Zeichens: Nullfunktion, Einsfunktion, Anderesfunktion. Es gibt keinen Selbstmord mehr, und was Selbstmord genannt wird, ist eine Art Mord. Es wäre der höchste Autoerotismus,
wenn es ihn gäbe. Aber es gibt keinen Erotismus mehr und auch
keinen Autoerotismus mehr. Es gibt keine Liebe des Selbst und keine Liebe
des Anderen, keinen Tod des Selbst oder des Anderen. Aber lassen wir uns
den Terminus Tatsache aufgreifen.

Die Tatsache, schreibt Pirandello, ist wie ein Sack. Weil er leer ist, kann
er nicht stehen. Aber die Tatsache ist nicht wie ein Sack. Die Geometrie
des Sacks ist irgendetwas Phantasmatisches. Was Tatsache genannt wird,
ist ein Phantasma, ein Mutterphantasma. Die ökonomische Reproduktion
der Tatsache, die durch die gerichtliche Rede und in anderen Zeremoniellen,
in anderen Praktiken vorgeschlagen wird, ist ein der abendländischen
Rede eigenes, von der abendländischen Rede gegründetes Zeremoniell.
Gilles Deleuze selbst hatte es auf seine Weise irgendwo erwähnt. Die Tatsache
ist das Phantasma, das Mutterphantasma.

1 Auf Italienisch: coscienza. (Bem. des Übersetzers.)






Circolo della Stampa di Milano, den 26. Oktober 1998

Übertragung aus dem Italienischen von Mats Svensson.

Dank an Frank Grohmann und Uwe Peters für die Durchlesung des
Textes.


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30.07.2017